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neu: Geschichte des Alten Friedhofs in Schwerin

Christine Rehberg-Credé, Mathias Proske: 150 Jahre Alter Friedhof Schwerin 1863 -2013. Vom Gottesacker zum Gartendenkmal. Mit Fotografien von Jörn Lehmann. Schwerin o.J. [2013]. Herausgegeben von SDS - Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin, erschienen im Schelfbuch Verlag GmbH Schwerin, ISBN 978-3-941689-15-2, 19,90 €. Zu beziehen über die SDS Schwerin (www.sds-schwerin.de), den Verlag (www.schelfbuch.de) oder im Buchhandel.

Aus Anlass des 150jährigen Jubiläums des "Alten Friedhofs" in Schwerin entstand im Auftrag der SDS - Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin, ein Buch, dessen Text die Geschichte dieses Friedhofs erzählt und dessen stimmungsvolle Fotos eindrucksvoll die wundervolle Atmosphäre des Einklangs von Trauerstätte und Gartendenkmal wiedergeben.

Entstanden war er, als Mitte des 19. Jahrhunderts die Kirchhöfe der evangelischen Gemeinden Schwerins zu klein geworden waren, so dass die Kirchenbehörde vor der Aufgabe stand, einen neuen Friedhof anzulegen. Mit dem Wachstum Schwerins wuchs auch die Zahl der zu bestattenden Toten. Bereits 20 Jahre nach der ersten Beerdigung 1863 wurde eine Erweiterung des Bestattungsgeländes erforderlich, der noch sieben weitere folgen sollten, so dass der Friedhof, der 1922 aus dem Eigentum der Kirche an die Stadt überging, heute eine Größe von 28 Hektar aufweist.

Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass der "Alte Friedhof" kein einheitliches Gestaltungsbild zeigt. Theodor Klett schuf einen Parkfriedhof mit Ausrichtung zum angrenzenden Landschaftsraum des Ostorfer Sees und des Grimke Sees. Für die Gestaltungsideen des frühen 20. Jahrhunderts, steht insbesondere der Rostocker Stadtgartendirektor Wilhelm Schomburg, der in seinem Entwurf von 1916 einem eher funktionalen Leitbild folgte und eine geometrische Planung zu Grunde legte.

So entstanden unterschiedlich gestaltete Bereiche, die nicht nur gartenbaukünstlerisch, sondern auch historisch wertvoll sind, bewahren sie doch die Erinnerung an stadtgeschichtlich bedeutende Persönlichkeiten. Erste Grabstätten wurden deshalb bereits 1980 unter Denkmalschutz gestellt, heute ist der "Alte Friedhof" in seiner Gesamtheit ein eingetragenes Garten- und Landschaftsdenkmal. In dem Buch spielt aber nicht nur die Entstehungsgeschichte eine Rolle. In dem zweiten Teil des Buches wird die jüngst erarbeitete denkmalpflegerische Zielstellung mit den wichtigen Aufgaben für die Sicherstellung des Erhaltes und der Gestaltung des Friedhofs als Parkanlage vorgestellt. Mit ihr soll der Weg für die zukünftige Entwicklung im Einklang zwischen Denkmalpflege und den Anforderungen einer zeitgemäßen Friedhofsnutzung gewiesen werden.

 

Veröffentlichungen

»Die Teilung der Gemeinheiten als Voraussetzung für den Beginn einer systematischen staatlichen Ödlandkolonisation im Herzogtum Oldenburg.« In: Verhoeve/Vervloet (Hrsg.): The Transformation of the European Rural Landscape: Methodical Issues and Agrarian Change 1770-1914. Brüssel 1992

»Kullturlandschaft und kommunale Planung.« Bericht zur Tagung am 22./23. Mai 1993 in Schwerin.“ In: Kulturlandschaft 3(1993), Heft 2, S. 37-43

»Leben mit alten Häusern - Rettet unsere Altstadt jetzt« Ein Ausstellungsprojekt über Probleme der Altstadtsanierung. In: Kulturlandschaft 3(1993), Heft 2, S. 44

»Machen wir unsere Altstadt lebenswert!« Beiträge eines Workshops, bearbeitet von Christine Rehberg-Credé im Auftrag des Schelfstadt e.V. Schwerin und der Friedrich-Ebert-Stiftung. Schwerin 1995

»Sparkasse Schwerin. Eine Chronik.« Schwerin, [1996]

»Sparbuch statt Sparstrumpf.« 175 Jahre Ersparnisanstalt Schwerin - von der "Arme-Leute-Kasse" zur modernen Bank. In: Mecklenburg-Magazin (1996), 12, S.4

»"Heiliges" und "falsches" Blut.« In: Mecklenburg-Magazin (1996), 29, S.10

»Sparbuch statt Sparstrumpf.« Die Geschichte der Schweriner Sparkasse. Schwerin 1999

»Saisonstart am Faulen See. Ein kleines Museum behauptet sich in Vereinsträgerschaft.« In: Mecklenburg-Magazin (1999), 13, S.26

»Die Dienstwohnung des Steinschleifers. Ein ganz gewöhnliches Haus und seine ganz besondere Geschichte.« In: Mecklenburg-Magazin (1999), 36, S. 22

»...Der beste Rath und die beste Hülfe komme dem Handwerksstande aus ihm selbst.« 100 Jahre Handwerkskammer in Schwerin. Schwerin 2000

»Selbstbewusste Vertreter ihres Standes. Der Weg zur Gründung der Handwerkskammer in Schwerin vor 100 Jahren.« In: Mecklenburg-Magazin (2000), 34, S.23

»Ausbildung ist Schwerpunkt.« In: Mecklenburg-Magazin (2000), 35, S.23

»Pflichtinnungen und Führerprinzip. Gleichschaltung der Handwerkskammer im Nationalsozialismus.« In: Mecklenburg-Magazin (2000), 36, S.23

»Neuanfang nach 1945. Die Handwerkskammer in Schwerin steht nach dem Krieg vor neuen Herausforderungen.« In: Mecklenburg-Magazin (2000), 38, S.27

»Schwerpunkt wurde die Genossenschaftsbildung. Erneute Umstrukturierung der Kammer erfolgte nach der Wende 1989/90.« In: Mecklenburg-Magazin (2000), 39, S.31

»pro historia. Büro für historische Stadt- und Regionalforschung.« In: Zeitgeschichte regional, Bd. 4 (2000), 1, S.63-64

»Handelsverein - Handelskammer - Industrie- und Handelskammer. Zur Geschichte der Organisation der Kaufmannschaft in Mecklenburg.« In: Christine Rehberg-Credé, Norbert Credé (Hrsg.): Schweriner Geschichtsblätter, Bd. 1, Schwerin 2001, S.109-138

Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern Hrsg.): Zum mercklichen Vortheil des Publici... Aus der Geschichte der Industrie- und Handelskammern Neubrandenburg, Rostock und Schwerin, Rostock 2003,
darin:

»100 Jahre IHK - 1903-2003. Zur Geschichte der Organisation der Kaufmannschaft in Mecklenburg.«

»Landesweites Netz beruflicher Bildung Die Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern feierten das 100. Jubiläum.« In: Mecklenburg-Magazin (2003), 18, S.23

»Neubeginn und neue Felder. Die Entwicklung der IHK nach 1945.« In: Mecklenburg-Magazin (2003), 19, S.27

»Gärten, Villen, Promenaden. Zur Geschichte des Schlossgartenviertels in Schwerin.« [Begleitband zur Ausstellung des Stadtgeschichtsmuseums Schwerin vom 15. Juni bis 12. Sept. 2004], Schwerin 2004

»Die Folgen der Kontinentalsperre in Mecklenburg.« In: Geschichte und Geschehen; Themenheft: Die Französische Revolution und die napoleonische Herrschaft, Ernst Klett Schulbuchverlage Stuttgart und Leipzig 2006, S. 48-52

»Mecklenburgs Farben in St. Louis vertreten. Kunstglasermeister R.C. Königsberg - ein vergessener Künstler.« In: Mecklenburg-Magazin (2006), 47, S.11

»Sondereinsatz vor Venezuela. Seltene Fotos von einer Seereise 1902/03 in einem Album des Herzogs Paul Friedrich.« In: Mecklenburg-Magazin (2007), 22, S.26

»Erinnerungen der Anna von der Schulenburg an ihre Zeit als Hofdame bei Großherzogin Anastasia 1903; eine ungedruckte Quelle im Stadtarchiv Schwerin.«  In: Mecklenburgische Jahrbücher, Bd. 124 (2009), S.367-400

»Handel und Handwerk im Krieg.« In: Gesine Kröhnert, Wolf Karge (Hrsg.): Mecklenburg und der Erste Weltkrieg. Beiträge zur Geschichte in Mecklenburg, Schwerin 2010, S.83-106

»Theodor Klett "...einer der vorzüglichsten Gärtner"«, hrsgg. v. d. Landeshauptstadt Schwerin, SDS-Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin. Schwerin 2010

»Von Barockschrank bis Schrankwand : Möbel mit Geschichte.« In: Schweriner Volkszeitung (Mecklenburg-Magazin) 16.8.2010, S.26

»Klett, Johann Friedrich Heinrich Dethloff Theodor.« In: Biographisches Lexikon für Mecklenburg Bd. 6, Rostock 2011, S.178-183

»Die Entstehung der Ostorfer Villenkolonie 1887 bis 1912.« In: Nieske, Christian: : "... habe ich mir einen bedeutenden, festen Kundenkreis erworben" : der Weg einer Mecklenburger Handwerkerfamilie in den Jahren 1790 bis 1950, Schwerin 2012, S. 110-121

»150 Jahre alter Friedhof Schwerin. 1863 – 2013. Vom Gottesacker zum Gartendenkmal.«
Texte von Chrsitine Rehberg-Credé und Mathias Proske, Fotografien von Jörn Lehmann. Schwerin o.J. [2013]. Herausgegeben von SDS - Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin, erschienen im Schelfbuch Verlag GmbH Schwerin, ISBN 978-3-941689-15-2.

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